...im Zeichen der Bulldogge...

Aktualisiert: Apr 19

Schaaatz….ich hätte gerne noch einen Bully…

Ein Satz, den glaube ich kein Ehegatte so gerne hören mag. Erst Recht nicht, wenn er bereits sein heißgeliebtes Sofa mit 2 dieser Grobmotoriker teilen muss ;-)

Nun denn, wie stellt Frau es dann geschickt an, nicht nur ihren Willen zu bekommen, sondern das Ganze auch noch so zu drehen als hätte „der Herr des Hauses“ zu dieser famosen Idee seinen Teil beigetragen?

Nun, nichts leichter als das.....hier die Schritt für Schritt Anleitung das Vorhaben in die Tat umzusetzen :-)


Schritt 1:

Frau geht natürlich nicht unvorbereitet in die Diskussion. Also macht man sich auf die Suche nach dem geeigneten Züchter, der die gewünschten Kriterien erfüllen kann.

Natürlich sollte Frau sich vorab mit dem Züchter ihrer Wahl in Verbindung setzen um sich ein Bild machen zu können. Hierbei sollten auch Untersuchungsergebnisse (schwarz auf weiß!) oder gar Ahnentafeln zur Pflicht gehören.

Passt alles? Prima! Jetzt gilt es den passenden Welpen zu wählen, denn der sehnlichste Wunsch sollte ja alsbald in Erfüllung gehen und natürlich würde man sich am liebsten sofort auf den Weg machen um das kleine Fellbündel abzuholen….

Schritt 2:

…aber halt da war ja noch der skeptische, voreingenommene Ehemann der selbstredend jede Menge Einwände geltend machen wollte!

Da Frau in der Regel darin geübt ist, ihren Gatten eh nicht so ganz ernst zu nehmen und die von ihm vorgetragenen Einwände zumeist sehr geschickt zu ignorieren vermag, wird sehr schnell durch eine geschickte Manipulation des Ehegatten die „gemeinsame“ Entscheidung gefällt „Ja dann sag halt zu…iss ja schon süß....ja wenn du meinst“

Schritt 3:

Frau ist im „Baby-kommt-wir-brauchen-alles-neu–Einkaufs-Rausch“ während Mann nur tatenlos und recht verzweifelt zuschauen und in Gedanken Frau den Hals umdrehend kann.

Ein Veto einlegen? Sofern Mann, in dieser sehr emotional empfindsamen Phase der Frau, keine ernsthafte Ehekriese auslösen möchte, wird er gut daran beraten sein in diesem Moment einfach die Klappe zu halten und ggf. ein paar Überstunden zu machen um das immer größer werdende Loch auf dem Konto zu stopfen.

Schritt 4:

Baby-Abhol-Tag !!!

In unserem Falle war der Plan „bloß nicht den Gatten mitnehmen, der ist nervlich am Ende….womöglich überlegt er es sich anders…kein Risiko eingehen“

Wie gut ist es da, wenn man die Freundin des Vertrauens hat, die bereits - wie soll es anders sein - startklar mit gepackten Koffern bereit steht und dieses Unterfangen gnadenlos mit einem durchzieht….und so Begann unsere Reise "im Zeichen der Bulldogge":




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© LorraineBulls C. Vollmar